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Renate Reich

Vocalist I Vocal Coach

“Outstanding feel, interesting arrangement, great vocal sound, and the music is enjoyable and creative.”  | Kari On Press, US

Musik kaufen

So Full Of Life
CD & DVD, ATS records 2018

Home
palmenreich productions, 2016

Devil May Care
CD Jive Music, 2012

Wheels Of Time
palmenreich productions, 2000

Tour Dates

20:00 Uhr

Renate Reich – vocals, Milos Todorovski – accordeon, Mike Scharf – guitar

New textures and structures –  jazzswinglatingroovemelodies and some true stories.

Die Jazzvokalistin und ihren beiden Musikerkollegen nehmen das Publikum mit auf eine klanglich spannende Reise. Mit aufregend schöner Musik und Texten, die sie aus der ganzen Welt zusammengetragen hat, spannt Renate Reich an diesem Abend einen weiten Bogen von Jazz über Pop bis hin zu ihrer frühesten Liebe: dem französischen Chanson. Und sie gibt Einblicke in ihr Leben als Künstlerin auf Reisen: ihre manchmal skurrilen Erlebnisse hat sie in spannende, witzige Geschichten verpackt, aus denen sie ein paar Ausschnitte präsentiert.

Reservierung

20:30

Jazz Jam Session

Opener Set: Renate Reich – vocals, Johannes Thoma – piano, Navid Djawadi – bass

20.00
“Ein guter Song kommt mit ganz wenig aus. Mit Gitarren und Stimmen beispielsweise. Der Rest ist frei erfunden.”
Renate Reich – vocals
Thomas Palme – guitar
Farid Al-Shami – cajon

Special guests:
Milos Todorovski – accordeon
Volker Wadauer – bass
Kayetana Wolf – vocals

Renate Reich, das ist Lebenslust pur, gepaart mit einer packenden Bühnenpräsenz und einer gekonnt geführten Stimme, reich an Nuancen, Gefühl und Ausdruck. Ihre Songs gehen ins Ohr und dürfen dort bleiben. Singer Songwriter meets Jazz and Blues. Fine Acoustic Music gets to its best!

https://www.youtube.com/watch?v=mslTPeGwB0c

Renate Reich zeigt sich stimmlich facettenreich von samtig bis rockig, Thomas Palme an der Gitarre überzeugt als geschmackvoller Begleiter und virtuoser Solist und Farid Al-Shami beweist eindrucksvoll, dass eine Cajon mehr ist als eine Holzkiste, zu der man Flamenco tanzen kann.

20:00

Renate Reich – vocals, Thomas Palme – guitar, Hannes Laszakovits – bass

Konzert & Vernissage

JazzStandards Swing & Latin, soulful and bluesy music.

Die vielseitige Künstlerin präsentiert in der Galerie ihre neuesten Werke.

Jazz Jam Session

Opener Set: Renate Reich – vocals, Thomas Palme – guitar, Markus Gaudriot – piano

Silvestergala

Renate Reich – vocals, Thomas Kramer – guitar, Nikola Stanosevic – piano, Stefan Pista Bartus,- bass, Harald Tanschek – drums

20:00

Renate Reich – vocals
Johannes Thoma – piano
Karl Sayer – bass
Michael Seyfried – drums

Enchanting Live Jazz – Songs, die auf wunderbare Art zu verführen vermögen

Renate Reich, das ist Lebenslust pur, gepaart mit packender Bühnenpräsenz und einer gekonnt geführten Stimme. Getragen von einer hochkarätigen Band, die ihr Können stets songdienlich präsentiert, scheint sie von einer Melodie zur anderen zu schweben.

Über Ihr aktuelles Album “So Full Of Life” (ATS records) schwärmt der Muskjournalist Michael Ternai: “Ein wirklich schönes Stück stilvoller musikalischer Unterhaltung. Sie weiß ihre ausdrucksstarke Stimme eindrucksvoll einzusetzen und versteht es, die Musik mit Gefühl aufzuladen und ihr etwas zutiefst Zauberhaftes zu verleihen”.

Die in Europa und USA ausgebildete Sängerin und Komponistin bewegt sich stilsicher zwischen Singer-Songwriter Tradition, Jazz und Popmusik.

“Kurz gesagt… Ihre Stimme hat eine Seele.” Jörg Konrad, Jazzpodium, D – review 2017

Bands

GROOVE CIRCLE

An acoustic music explosion

Renate Reich  vocals, Thomas Palme guitar,
Farid Al-Shami  cajon

RENATE REICH FIVETETT

Songs, that enchant in wondrous ways

Renate Reich vocals, Thomas Palme guitar, Martin Wöss piano, Stefan Pista Bartus bass, Harald Tanschek drums

“Ein guter Song kommt mit ganz wenig aus. Mit Gitarre und Stimmen beispielsweise. Der Rest ist frei erfunden”.

Singer-Songwriter trifft auf Rock, Pop, Blues & Soul.
Lebenslust pur, gepaart mit packender Bühnenpräsenz, heiße Stimmen, eine groovige Holzkiste und eine virtuose Gitarre. Kaum zu glauben dass hier nur ein Trio am Werken ist. Ihre Songs gehen ins Ohr und dürfen dort bleiben. 

“So Full of Life – Ein wirklich schönes Stück stilvoller musikalischer Unterhaltung.

Sie versteht es, die Musik mit Gefühl aufzuladen und ihr etwas zutiefst Zauberhaftes zu verleihen. Die in Europa und den USA ausgebildete Sängerin und Komponistin bewegt sich stilsicher zwischen Singer-Songwriter Tradition, Jazz und Popmusik.” | Michael Ternai, Mica

Press

“Ihre leicht angeraute sexy Stimme swingt höllisch gut.” | woolf, concerto, AT

“Brilliant performance, pure world-class entertainment. Definitely the best Jazz I’ve seen and heard in many years – A top act to follow! Her new CD Devil May Care is an absolute must-have.” | Michael L. Reiseneder, Paramount Pictures, US

“Ein verführerisch warmer Klang, der einfängt. Reichs drittes Album mit ausschließlich eigenen Kompositionen ist ganz bewusst im Spannungsfeld zwischen Pop, World und Jazz eingebettet und lädt zum Eintauchen in eine wundersame Klangwelt ein.” | Jazzahead Arttourist, DE

“Sie hat hörbar die Geschichte des weiblichen Jazzgesangs verinnerlicht und wirkt in den Interpretationen erfahren, abgeklärt, aber auch interessant gestaltend. Kurz, ihre Stimme hat eine Seele …“ | Jörg Konrad, Jazzpodium, D

“Ein wirklich schönes Stück stilvoller musikalischer Unterhaltung. “So Full Of Life“ ist ein Album geworden, das mit seinen schönen Klängen, zu fesseln vermag. Die Nummern des Renate Reich Fivetetts zünden von der ersten Sekunde an und fordern einfach zum Genießen auf. Ein Stück Musik, an dem mit Sicherheit nicht nur ausgewiesene Jazzliebhaber ihre Freude haben dürften.” | Michael Ternai – Mica, AT

Videos

Media

Renate Reich Fivetett
Renate Reich – vocals, Thomas Palme – guitar, Martin Wöss – piano, Stefan Pista Bartus – bass, Harald Tanschek – drums

Songs, die auf wunderbare Art zu verführen vermögen

Renate Reich, das ist Lebenslust pur, gepaart mit packender Bühnenpräsenz, und einer gekonnt geführten Stimme. Getragen von einer hochkarätigen Band scheint sie von einer Melodie zur anderen zu schweben. Über Ihr aktuelles Album So Full Of Life” schwärmt der Muskjournalist Michael Ternai: “Ein wirklich schönes Stück stilvoller musikalischer Unterhaltung. Die in den USA ausgebildete Sängerin und Komponistin bewegt sich stilsicher zwischen Singer-Songwriter Tradition, Jazz und Popmusik.

Renate Reich Fivetett
Renate Reich – vocals, Thomas Palme – guitar, Martin Wöss – piano, Stefan Pista Bartus – bass, Harald Tanschek – drums

Songs, die auf wunderbare Art zu verführen vermögen

Renate Reich, das ist Lebenslust pur, gepaart mit packender Bühnenpräsenz, und einer gekonnt geführten Stimme. Getragen von einer hochkarätigen Band, die ihr Können stets songdienlich präsentiert, scheint sie von einer Melodie zur anderen zu schweben. Über Ihr aktuelles Album So Full Of Life” schwärmt der Muskjournalist Michael Ternai: “Ein wirklich schönes Stück stilvoller musikalischer Unterhaltung. Sie weiß ihre ausdrucksstarke Stimme eindrucksvoll einzusetzen und versteht es, die Musik mit Gefühl aufzuladen und ihr etwas zutiefst Zauberhaftes zu verleihen.” Die in den USA ausgebildete Sängerin und Komponistin bewegt sich stilsicher zwischen Singer-Songwriter Tradition, Jazz und Popmusik.

“Sie hat hörbar die Geschichte des weiblichen Jazzgesangsverinnerlicht und wirkt in den Interpretationen erfahren, abgeklärt,aber auch interessant gestaltend. Kurz, ihre Stimme hat eine Seele.”  Jazzpodium, D

“Ein verführerisch warmer Klang, der einfängt. Reichs drittes Album mit ausschließlich eigenen Kompositionen ist ganz bewusst im Spannungsfeld zwischen Pop, World und Jazz eingebettet und lädt zum Eintauchen in eine wundersame Klangwelt ein.” | Jazzahead Arttourist, DE

“Sie hat hörbar die Geschichte des weiblichen Jazzgesangs verinnerlicht und wirkt in den Interpretationen erfahren, abgeklärt, aber auch interessant gestaltend. Kurz, ihre Stimme hat eine Seele …“ | Jörg Konrad, Jazzpodium, D

“Ein wirklich schönes Stück stilvoller musikalischer Unterhaltung. “So Full Of Life“ ist ein Album geworden, das mit seinen schönen Klängen, zu fesseln vermag. Die Nummern des Renate Reich Fivetetts zünden von der ersten Sekunde an und fordern einfach zum Genießen auf. Ein Stück Musik, an dem mit Sicherheit nicht nur ausgewiesene Jazzliebhaber ihre Freude haben dürften.” | Michael Ternai – Mica, AT

Biography

Privat
Renate Reich, geboren in Kabul, Afghanistan, lebt und arbeitet in Wien. Sie ist mit ihrem langjährigen musikalischen Wegbegleiter, dem Gitarristen Thomas Palme verheiratet und hat eine Tochter. Sie hat in den USA und in EU Klassischen Gesang, Jazzgesang, IGP-Gesangspädagogik und die Speech Level Singing (SLS) Methode studiert und ist als Sängerin auf der Bühne ( >>>link zu Bandprojekte), im Studio und als professional Vocal Coach in ihrem Studio “Der Stimmraum” tätig. www.derstimmraum.at

Neben der Musik, der ihre Hauptliebe gilt, liebt Renate es, allein in der Weltgeschichte herum zu reisen und auf ihrem Reiseblog unterhaltsame Geschichten zu veröffentlichen. <<www.renatereich.at/reiseblog/

Wenn sie zu Hause ist, greift sie in letzter Zeit immer öfter zu Farbe und Pinsel und malt “Häuserwelten”. Sie hat Kunstkurse besucht und ihre Werke waren bereits in mehreren Ausstellungen zu sehen, unser anderem in den Wiener Ringstrassen-Galerien. <<www.renatereich.at/artwork/

Bio

Bühne
Renate Reich stand mit zahlreichen Größen der Musikszene auf der Bühne (Christian Kolonovits’ VSOP, den Jazzlegenden Richard Österreicher und Hans Salomon, Main Street, Willy Astor, Gunkl,… ), tourte mit verschiedenen Formationen durch Europa und gab Gastspiele in den USA. Sie war jahrelang federführendes Mitglied der a cappella Gruppe “Die Echten” und ist als Jazz- und Pop-Sängerin von “Rich & Famous” bei vielen Events wie z.B. bei der Silvestergala im Hotel Imperial, Wien zu hören.

Auftritte führten sie mehrmals ins Wiener Porgy & Bess, ins ORF Radio Kulturhaus, nach Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Kroatien, Südafrika und La Reunion. Sie sang in Los Angeles, San Diego und in New York, wo sie im Oktober 2019 mit dem Bassisten George Farmer Aufnahmen für ihr neues Album (“She’s All About The Bass”) machte.

Studio
Renate Reich hat als Sängerin an mehreren Alben mitgewirkt und bisher fünf Soloalben veröffentlicht. Mit dem Gitarristen Thomas Palme produzierte sie als “Palmina Waters” 2000 ihr erstes Album mit eigenen Kompositionen, darauf folgten drei weitere, die im Bereich Jazz und Singer-Songwriter angesiedelt sind. Sie wurden mit dem “Renate Reich Fivetett” eingespielt, mit dem sie auch auf internationalen Jazzbühnen konzertiert.

2000 “Wheels Of Time”  Palmina Waters (palmenreich productions)
2008 “Luftschifferlhupfer” Renate Reich &  Thomas Kramer (palmenreich productions)
2012 “Devil May Care” Renate Reich Fivetett (Jive Music)
2016 “Home” Renate Reich Fivetett (palmenreich productions)
2018 “So Full Of Life” Renate Reich Fivetett (ATS records- CD & DVD)

Vocal Coaching

Vocal Coaching und Gesangsunterricht

In meinem Unterricht verknüpfe ich technische Aspekte des Singens mit musikalischen. Ich versuche, Dich dort abzuholen, wo du gerade stehst und Dich bei Deiner persönlichen Entwicklung ein Stück lang zu begleiten und Dir zu helfen, dein Stimmpotenzial optimal zu nutzen. Ich arbeite sowohl mit Profis als auch mit Hobbysängern oder Anfängern. Ich bin erfahrene Sängerin im Bereich Jazz, Pop, Rock, Blues, Soul, Chanson und gebe meine Erfahrungen gerne weiter. Neu: Online Stunden << link zu Booking [/av_textblock] [/av_one_third][av_one_third min_height='' vertical_alignment='' space='' custom_margin='' margin='0px' row_boxshadow='' row_boxshadow_color='' row_boxshadow_width='10' link='' linktarget='' link_hover='' title_attr='' alt_attr='' padding='0px' highlight='' highlight_size='' border='' border_color='' radius='0px' column_boxshadow='' column_boxshadow_color='' column_boxshadow_width='10' background='bg_color' background_color='' background_gradient_color1='' background_gradient_color2='' background_gradient_direction='vertical' src='' background_position='top left' background_repeat='no-repeat' animation='' mobile_breaking='' mobile_display='' av_uid='av-euq96-5'] [av_textblock size='18' av-medium-font-size='' av-small-font-size='' av-mini-font-size='' font_color='custom' color='#0a0a0a' id='' custom_class='' av_uid='av-k117ma5g-4' admin_preview_bg='']

Speech Level Singing (SLS) und
Mix-Technik (IVTOM)

In den USA von Seth Rigg entwickelt, ist SLS eine funktionale Methode der Stimmbildung, die nach der italienischen Belcanto Gesangstechnik in Verbindung mit Erkenntnissen der Stimmtherapie und Medizin entwickelt wurde. Sie hilft auch denen, die durch schlechten Unterricht oder falsche Praxis Stimmprobleme oder einen Stimmschaden erlitten haben. Mix-Technik ist eine Weiterentwicklung dieser Methode. Weitere Informationen über meine Gesangstechnik und einen Event-Rückblick gibt es auf derstimmraum.at

Ausbildung und
Werdegang

Ich habe die SLS und die Mix Methode in den USA und in Europa studiert und bin Österreichs erfahrenste und am höchsten zertifizierte SLS-Lehrerin und acreddited member of IVTOM. In Wien habe ich die Studien Jazzgesang und Instrumental-Gesangs-Pädagogik (IGP) mit Auszeichnung abgeschlossen und habe mich an zahlreichen Institutionen weitergebildet (Berklee College Of Music, Hochschule für Musik, Graz, Schule des Sprechens, ATT Atem-Tonus-Ton, Schauspiel und Pantomime).

Bookings

Live Musik

Unterrichtsstunde

Buche eine Stunde in meinem Vocal Studio “Der Stimmraum”. Derzeit ist Unterricht nur online – auf Skype oder Zoom möglich.

Schicke mir eine kurze Beschreibung, woran du arbeiten möchtest und was Dich besonders interessiert (z.B. Stimmtechnische Aspekte und Probleme, Repertoire aufbauen, bestimmte Musikstile bzw. Songs erlernen, Chorgesang, Komposition & Songwriting …). Im Online Unterricht arbeiten wir mit Playbacks, und (Noten)material das ich vorab verschicke.

Preise: 1 EH (50 Minuten) – Eur 70.- /Studenten 50.- I 1/2 EH 25 Minuten Eur 40.- /Studenten 30.-Stunden müssen vorab per Banküberweisung oder PayPal bezahlt sein. Eine Buchungsbestätigung bekommst du nach Zahlungseingang per e-mail
Storno: bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei möglich.

1 + 6 = ?

Concert bookings

Management Red Carpet Stage Service
Martin Grünbeck
+ 43 676 94 27 769  Mail

Record Labels
ATS Records Reinhard Brunner Mail I www.ats-records.de
Jive Music Austria Rens Newland Mail I  www.jivemusic.at
palmenreich productions Thomas Palme  Mail I www.palmenreich.at

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Blog

Ich liege auf einem wackeligen Tisch, in einem uralten Gebäude (so sieht hier ein Medical Center aus!!), in der Hitze irgendwo in Afrika, die Frau Doktor inspiziert mich. Irgendetwas hat mich vor kurzem gestochen oder gebissen, ich habe einen wirklich scheußlichen knallroten Hautausschlag mit seltsamen Punkten, die sich täglich vermehren. Ihre erste Diagnose war wenig erfreulich: “It looks like chickenpocks or “xxx” (Name der Krankheit vergessen). You CAN treat, but it is long and painful.” Na toll. Ich mache mir riesige Vorwürfe… warum mußte ich unbedingt meinen Sturschädel durchsetzen und hierher kommen!!!??

Nach einer Weile intensiven Betrachtens mit einer Lupe schüttelt sie den Kopf, “No, it is not chickenpocks and it is no “xxx” (Name der Krankheit vergessen)… it looks like an allergic reaction to something!” Meine Lebensgeister beginnen wieder zu erwachen. Sie verschreibt mir eine cortisonhaltige Salbe und ein Antihistaminikum. Okay, also ich muss nicht heimfliegen.. ?! Mein Leben und mein Abend sind gerettet. Ich war kaum jemals zuvor so erleichtert. Um 50.- USD kurz danach übrigens auch noch zusätzlich. Was kostet die Welt! Hauptsache nicht „long and painful“. Ich bin der glücklichste Mensch auf der Welt.

Der nächste Tag verläuft unspektakulär. Zunächst muss ich mich überwinden, diese Tabletten zu schlucken. Natürlich habe ich dieses Medikament gegoogelt und erfahren, dass es in Europa nicht zugelassen ist und sich noch im Teststadium befindet, die Wirkung entspricht aber einem Cirtec, einem mir bekannten Antiallergikum. Na also, das bringt dich jetzt auch nicht um, denke ich mir, vielleicht hört dann endlich dieses entsetzliche Jucken auf! Doch leider nein, die Wirkung hält sich in Grenzen, es kommen noch weitere rote Punkte hinzu und ich kann kaum schlafen. So einen mega-Juckreiz habe ich überhaupt noch nicht erlebt.

Ich mache einen Ausflug und bin eine Weile gut abgelenkt. Eine Spice Tour steht auf dem Programm, Besuch einer Gewürzfarm. Dort lerne ich viel Interessantes über Pflanzen und ihren Gebrauch, Wirkungen und Einsatzmöglichkeiten. Toll, was die Natur so alles zu bieten hat, ich sehe eine frische Muskatnuss, die aussieht wie ein Alien, erfahre, dass es einen Lippenstift Baum gibt und wie man eine Kokospalme erklimmt. Spannend. Mein guide kennt sich gut aus, er spricht – neben Suaheli gut Englisch und Französisch und beim Mittagessen kommen wir richtig ins Philosophieren über Land und Leute, Gott und die Welt. Er ist etwa 25Jahre alt, Moslem, kommt jeden Tag hierher und hofft, dass es Touristen gibt, die ihm zugeteilt werden. Jeden Tag ein Hoffen, ein Kampf. Er wünscht sich einfach nur einen steady job. Wie gut geht es uns doch im Vergleich dazu. Besonders witzig finde ich den Umstand, dass die Afrikaner an verschiedene Worte, die mit einem Konsonanten enden gerne ein „i“ anhängen, das höre ich hier zu ersten Mal. Let’s go eati oder watch your step, rooti..

Zu Hause angekommen nervt mich der unbändige Juckreiz wieder und ich wende mich erneut vertrauensvoll an meine Freundin. Sie schickt mir die Telefonnummer von einem Tropenmediziner, den ich sogleich anrufe. Ein sehr freundlicher älterer Herr bittet mich, ihm Bilder via Whats App zu schicken und ruft mich wenig später zurück. Seine Diagnose ist eindeutig: das sind zweifelsfrei Bettwanzen! Bei den Rippen gibt es noch einen Stich oder Biss, da zeigt die Haut noch eine starke allergische Reaktion, ich bräuchte jetzt Cortison, am Besten eine Injektion.

Also hatte die Frau Doktor recht, nur von den Bettwanzen hat sie nix gesagt. Ich will dennoch nicht nochmal hin und wieder 50 Dollar zahlen für eine fragwürdige Injektion. Die Creme soll erstmal ausreichen. Nichts wie weg hier, ich bin froh, dass ich am nächsten Morgen schon in mein neues Quartier, in eine Wohnung nach Stone Town übersiedeln werde. Ich schlafe in Jeans, Hemd, Jacke und Socken, bei voll aufgedrehter Klimaanlage und wünsche den Biestern das Allerschlechteste! Von meinem Blut werden sie sicher nichts mehr bekommen!

Am nächsten Tag um 10:30 treffe ich in einem Cafe in den Fohorani Gardens Salum, meinen neuen Gastgeber. Ich habe mich per Airbnb in die Wohnung einer Holländerin eingemietet, sehr zentral gelegen, in der Gizenga Street. Salum erscheint pünktlich, orts- und religionstypisch mit einem weissen Kaftan und einer runden Kappe bekleidet, schnappt meinen Koffer und wir ziehen los. Die neue Wohnung liegt mitten im Soukh, ich fühle mich stark an Marrakesch erinnert, der Eingang ist ziemlich versteckt, der Vorraum verdreckt, aber als wir in den ersten Stock gelangen, sehe ich schon einen wundersamen Balkon im Innenhof, nett dekoriert, so geschmackvoll wie auf den Fotos von Airbnb. Als er aufsperrt, kommt mir zur Begrüssung ein Geruchsschwall von Schimmel entgegen, was mich nicht sonderlich begeistert. Offenbar war doch schon länger niemand hier. Er zeigt mir die Wohnung und ich reisse alle Fenster auf, um diesen Geruch los zu werden. Er meint nur knapp, ich soll im Badezimmer mit dem offenen Fenster aufpassen, es wäre wegen der Ratten… sometimes. Gut, ich entscheide mich vorerst mal gegen die Ratten und mache das Fenster wieder zu. Ich habe jetzt einmal genug von unliebsamem Getier.

Die Wohnung ist jedoch allerliebst, sehr bunt, orientalisch, und ganz nach meinem Geschmack eingerichtet, ich fühle mich wie eine kleine Prinzessin. Ich packe alles aus und richte mich wohlig ein, es ist viel Platz, herrlich! Es könnten bis zu 4 Personen da schlafen, ich liebe großzügige Räume und bin froh, den Bettwanzen entflohen zu sein. Auf dem grossen Doppelbett mache ich es mir bequem, poste Fotos auf facebook und bin very happy. Dann die ersten Posts – tja, die Bettwanzen,… die verschleppt man… die nisten sich in die Kleidung ein und dann reisen die überall hin mit. Nicht jetzt, echt nicht… !!! Mein Glücksgefühl bricht schlagartig in sich zusammen und ich beginne zu recherchieren. Ja, stimmt. leider. Ich habe also wahrscheinlich in diesen drei Tagen in dem miesem Hotel genügend Individuen eingesammelt, die jetzt mit mir auf Reisen gegangen sind, zumal ich den Koffer auch stets offen, in der Nähe des Bettes, und am Boden stehen hatte, was man NIEMALS tun soll. Oidaaa. Ich bin genervt.

„Hakuna Matata! welcome to paradise“ begrüsst mich am Flughafen von Zanzibar ein freundlich lächelndes tiefschwarzes Gesicht mit auffallend weissen Zähnen. Nach einem anstrengenden, zwar nicht extrem langen, aber dauergerüttelten Flug erscheint es mir schon wie „paradise“ endlich wieder festen Boden unter den Füssen zu haben. „ Taxi?“ fragt er,  ja zum Ocean View Hotel, kurz vor Stone Town. Das freundliche Lächeln erstirbt augenblicklich und er scheint jegliches Interesse an mir verloren zu haben, ich werde weiter und weiter geschickt. Stone Town ist gerade mal 10 Minuten vom Flughafen entfernt und die Fahrt dort hin kostet „mickrige“ 10 USD, ich bin also nicht der dicke Fisch, den er sich erhofft hat. Schliesslich lande ich im schäbigsten Taxi mit dem wohl allerältesten Fahrer. Auch egal, immerhin muss ich nicht lange fahren und kann mich bald in einem bequemen Bett ausstrecken. Im Hotel angekommen, balanciert der Rezeptionist meinen Koffer über zahlreiche Wege und Stufen in Richtung meines Zimmers, da läutet das Telefon, eine mir unbekannte Nummer aus Zanzibar. „Miss Renate?“ „Yes???“ „You took someone elses suitcase! yours is still here at the airport.“ Echt jetzt! Das darf ja nicht wahr sein. Ich hab mir extra einen knalltürkisen Koffer gekauft, den ich sofort aus 100en anderen heraus erkenne – doch diese Strategie hat scheinbar jemand anderes auch als besonders schlau empfunden. Ich schaue mir das Gepäckstück genauer an, ja es stimmt wirklich, das ist nicht meines, das Etikett ist anders. Zum Glück habe ich wie in weiser Vorhersehung in Wien noch das meine mit meiner Telefonnummer versehen. Gut, es hilft also nichts, ich muss noch mal zum Flughafen, schliesslich ist es meine Schuld, ich bin ja mit dem falschen Koffer abgehaut. Also noch mal 20 USD für hin- und retour investieren! Dieses Geschäft wäre für den Hakuna Matata Boy schon mal einträglicher gewesen. Am Flughafen finde ich eine ebenso aufgeregte wie erfreute Französin mit meinem Koffer vor. Wir machen ein Foto und tauschen unsere ident aussehenden Behältnisse, dann rausche ich mit meinem Fahrer wieder ab.

Das Vorhaben, mich erst mal mit einem kühlen Bad im Meer zu erfrischen, scheitert am Nicht-Vorhandensein von Wasser. Ebbe. Kilometerweit hat sich das Meer zurückgezogen. Ich habe davon im Reiseführer gelesen. Warum das aber gerade jetzt so sein muss, finde ich weniger erquicklich. Ich beschliesse, mich in der Bar mit einem Kaffee zu erfrischen und bestelle einen. Auf die Frage, welche Art von Kaffee es gibt, bin ich über die Antwort „yes, mam, we have instant coffee“ auch nicht gerade begeistert und entscheide mich für ein Tonic. Wer weiss, mit welchem Wasser die den Kaffee hier überhaupt machen und ob sie es auch gescheit abkochen…? Ich geniesse die Aussicht von der Barterasse ins weite Nichts. Für Wüste gibt es zu viel Seegrashaufen und Pfützen. Das Tonic Water hat nach etwa zwei Minuten Körpertemperatur angenommen. Die Hitze ist heftig, wenigstens weht hier ein Wind. Ich scheine der einzige Gast in diesem Hotel zu sein. Lange halte ich es nicht aus, ich beschliesse, die Nachmittagshitze zu verschlafen, hab ja Einiges an Schlaf aufzuholen. Auf dem Rückweg treffe ich auf einer zweiten Terrasse, auf der gerade mal 3 Stühle stehen, einer davon kaputt, auf ein weisshäutiges Ehepaar. Ah, es gibt doch auch noch andere Gäste hier! Sie sind aus Norwegen und heute schon den 2. Tag da und sie bleiben 2 Wochen! „Oh, mein Gott!“ schiesst es mir durch den Kopf, die Armen! Ich ziehe ja nach 3 Nächten weiter… 

Am späten Nachmittag klettere ich halbwegs ausgeschlafen die steilen Stufen zum Strand hinunter. Auf die Idee, hier mal aufzuräumen und den Dreck wegzuputzen, kommt scheinbar niemand. Überall liegt Papier und Plastikmüll, der Strand selbst ist wenigstens sauber. Liegestühle gibt es nicht. Eine Gruppe von schwarzen Frauen mit einem Kleinkind ist da. „Jambo!“ begrüssen sie mich freundlich und laden mich ein, meine Sachen bei ihnen, unter dem einzigen schattenspendenden Baum zu lagern, das finde ich nett. Sie planschen im Wasser herum. Auf die Idee, die Kleider auszuziehen, kommen sie aber auch nicht. Aus Respekt lasse ich meines auch an, als ich ins Wasser gehe. Es kühlt wenigstens dann noch mal ordentlich, wenn es klatschnass am Körper klebt. 

Als es dämmrig wird, sprühe ich mich mit Mückenschutzmittel ein und spaziere in der Hoffnung auf ein kaltes Bier ins Restaurant. Ich habe Glück. Jetzt ist auch das blaue Meer da, die Aussicht ist toll. Der Strand hat sich mit schwarzen Gestalten gefüllt, die Ballspielen, Musikhören, plaudern, lachen und schwimmen. Das ganze Dorf scheint hier zu sein. Jetzt da hinunter zu spazieren fühlt sich etwas mulmig an, es ist auch schon relativ dunkel. Ich frage nach Essen, es gibt 3 Gerichte zur Auswahl: Pizza, Fisch oder Chicken mit Curry. Ich entscheide mich für Letzteres.

Zum wohligen Ausklang des Abends, jetzt sind die Temperaturen endlich angenehm, setze ich mich noch auf die Veranda vor meinem Zimmer. Die Polster auf den gebrechlichen Korbsesseln sind nicht sonderlich sauber, ich drehe einen um und lege ein Tuch drauf. Als ich eine Zeil lang so sitze und meine ersten Eindrücke niederschreibe, verspüre ich einen heftigen Stich oder Biss im Bereich der Rippen. Ja, dort habe ich mich nicht eingesprüht! Na bravo, denke ich mir, den ersten Tag da und schon fange ich mir einen Malariamoskitomückenstich ein, so blöd kann doch niemand anderer sein! Ich verziehe mich ins Innere des Zimmers und sprühe mich mit noch mehr Mückenschutz ein, um für die Nacht gerüstet zu sein. Ich erwäge die sofortige Einnahme meines mitgebrachten Stand-By Malaria Mittels, frage aber zur Sicherheit noch eine Freundin, die schon weit gereist und in solchen Dingen erfahren ist. Zum Glück funktioniert das W-Lan ganz gut. Sie meint, das nimmt man normalerweise erst ein, wenn Malaria-Symptome da sind, und es ist ja nicht jede Mücke infiziert, sie hatte auch Stiche, aber es war nie was… da bin ich erstmal beruhigt. Dank Klimaanlage schlafe ich halbwegs gut.

Nach dem Frühstück auf der Terrasse (ich traue mich sogar, den Instant Kaffee zu trinken, denn die Norweger schauen an ihrem 3. Tag noch ganz gesund aus), nehme ich ein Bad im Meer, wieder im Strandkleid. Am Vormittag sind noch nicht so viele Menschen da, hauptsächlich einzelne Männer. Die meisten grüssen, manche fragen „how are you?“ oder „where are you from?“, lassen mich dann aber in Ruhe. Mein Stich hat sich ziemlich gerötet, juckt wie die Hölle und rundherum sind rote Punkte dazugekommen. Auch auf dem linken Arm habe ich einige rote Punkte. Ich behandle sie mit Zitronensaft, was gegen den Juckreiz helfen soll, tut es aber nicht. Keine gute Idee. Die Punkte werden grösser und mehr, der Stich-Punkt ist zu einem Fleck angewachsen, knallrot. Am Nachmittag kommt ein Gewitter auf, es stürmt und giesst in Strömen. Die Fenster sind undicht, es rinnt Wasser in mein Zimmer und bildet kleine Lacken am Boden. Ein Anflug von Panik überkommt mich, wenn jetzt sowas wie ein Hurrican oder ein Tsunami kommt und alle strohgedeckten Hütten hier wegfetzt? Wenn es nicht aufhört, kann ich nicht mal ins Restaurant gehen, um essen zu holen… und was ist das für eine eigenartige Krankheit, die ich habe, nach Mückenstich sieht das nicht aus, es werden immer mehr rote Punkte, die höllisch jucken. Ja, was musste ich auch so stur sein und unbedingt hierher kommen, trotz aller Warnungen und Sorgenbekundungen meiner Lieben?! 

Ich atme ganz tief durch und fasse einen Entschluss. Sobald der Regen aufgehört hat, lasse ich mich zum Medical Center fahren. Ich suche die Adresse aus dem Reiseführer und beginne mich anzuziehen und ein wenig zu schminken. 

Der Wetter-Spuk ist nach etwa einer Stunde vorbei und in meine Regenjacke gehüllt begebe ich mich zur Rezeption und trage mein Anliegen vor. Ein Fahrer bringt mich nach Stone Town. Eine winzige Tür führt in einen schmalen Raum, an einer Art Rezeption sitzen zwei gelangweilte Damen im Kopftuch. Nonnenähnlich, aber eindeutig muslimisch. Ich soll Platz nehmen und warten „Sit down and wait 10 Minutes“. Ich bin zwar noch nicht besonders Afrika erfahren, aber „wait 10 Minutes“ denke ich mir, das kann lang werden… so ist es auch. Eine unendlich gedehnte Zeit, in der meine Gedanken mit allerlei Gespinsten konfrontiert sind, ich rechne fast fest damit, morgen gleich wieder nach Hause fliegen zu müssen. Irgendwann kommt dann eine andere Kopftuchdame. Eilig hat sie es nicht im Geringsten. Sie richtet sich mal in ihrem Zimmerchen ein. Ich starre weiterhin an die weisse Decke mit den grünen Holzbalken und fühle mich elend. 

Endlich ruft sie mich auf, sie schaut sich meinen Hautausschlag an und ihr Gesicht verfinstert sich. Kommt mir jedenfalls so vor. Hmmm… looks like chickenpocks or like…  Name der Krankheit vergessen… it is afrikan. You CAN treat, but it is long and painful… „Do I need Antibiotics?“ „No, Antivirus.“ Ich bin aber doch geimpft gegen chickenpocks, wende ich ein. Das ist egal meint sie, das kann man trotzdem bekommen. Und es ist je nicht chickenpocks, just like..  Na bravo. Dass chickenpocks eigentlich Windpocken sind und nicht die richtigen Pocken hat mein Hirn zu dem Zeitpunkt noch gar nicht verarbeitet. Ich versuche gefasst zu sein. Ich soll mich mal hinlegen, meint sie, sie schaut sich das jetzt genauer an.

„Ein unbeschreiblicher Abend. Frau Reich singt einfach phantastisch und unterhält dazu noch sehr gut. Musikalisch war sowieso alles perfekt. Ein unglaublich guter Bassist, der coolste Schlagzeuger, den ich seit langem gesehen habe, dazu der unvergleichliche Thomas Palme an der Gitarre. Mein Gott, ich hab in letzter Zeit nach Abenden im Zwe ja einige Lobeshymnen verfasst, alle aus tiefstem Herzen. Aber dieser Abend hatte besondere Qualität. Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten!“

Ein Eindruck von Peter Plasser, via facebook veröffentlicht am 9. Mai 2013

Artwork