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Renate Reich

Vocalist I Vocal Coach

“Outstanding feel, interesting arrangement, great vocal sound, and the music is enjoyable and creative.”  | Kari On Press, US

Musik kaufen

So Full Of Life
CD & DVD, ATS records 2018

Home
palmenreich productions, 2016

Devil May Care
CD Jive Music, 2012

Wheels Of Time
palmenreich productions, 2000

Tour Dates

20:00 Uhr

Renate Reich – vocals, Milos Todorovski – accordeon, Mike Scharf – guitar

New textures and structures –  jazzswinglatingroovemelodies and some true stories.

Die Jazzvokalistin und ihren beiden Musikerkollegen nehmen das Publikum mit auf eine klanglich spannende Reise. Mit aufregend schöner Musik und Texten, die sie aus der ganzen Welt zusammengetragen hat, spannt Renate Reich an diesem Abend einen weiten Bogen von Jazz über Pop bis hin zu ihrer frühesten Liebe: dem französischen Chanson. Und sie gibt Einblicke in ihr Leben als Künstlerin auf Reisen: ihre manchmal skurrilen Erlebnisse hat sie in spannende, witzige Geschichten verpackt, aus denen sie ein paar Ausschnitte präsentiert.

Reservierung

20:30

Jazz Jam Session

Opener Set: Renate Reich – vocals, Johannes Thoma – piano, Navid Djawadi – bass

20.00
“Ein guter Song kommt mit ganz wenig aus. Mit Gitarren und Stimmen beispielsweise. Der Rest ist frei erfunden.”
Renate Reich – vocals
Thomas Palme – guitar
Farid Al-Shami – cajon

Special guests:
Milos Todorovski – accordeon
Volker Wadauer – bass
Kayetana Wolf – vocals

Renate Reich, das ist Lebenslust pur, gepaart mit einer packenden Bühnenpräsenz und einer gekonnt geführten Stimme, reich an Nuancen, Gefühl und Ausdruck. Ihre Songs gehen ins Ohr und dürfen dort bleiben. Singer Songwriter meets Jazz and Blues. Fine Acoustic Music gets to its best!

https://www.youtube.com/watch?v=mslTPeGwB0c

Renate Reich zeigt sich stimmlich facettenreich von samtig bis rockig, Thomas Palme an der Gitarre überzeugt als geschmackvoller Begleiter und virtuoser Solist und Farid Al-Shami beweist eindrucksvoll, dass eine Cajon mehr ist als eine Holzkiste, zu der man Flamenco tanzen kann.

20:00

Renate Reich – vocals, Thomas Palme – guitar, Hannes Laszakovits – bass

Konzert & Vernissage

JazzStandards Swing & Latin, soulful and bluesy music.

Die vielseitige Künstlerin präsentiert in der Galerie ihre neuesten Werke.

Jazz Jam Session

Opener Set: Renate Reich – vocals, Thomas Palme – guitar, Markus Gaudriot – piano

Silvestergala

Renate Reich – vocals, Thomas Kramer – guitar, Nikola Stanosevic – piano, Stefan Pista Bartus,- bass, Harald Tanschek – drums

20:00

Renate Reich – vocals
Johannes Thoma – piano
Karl Sayer – bass
Michael Seyfried – drums

Enchanting Live Jazz – Songs, die auf wunderbare Art zu verführen vermögen

Renate Reich, das ist Lebenslust pur, gepaart mit packender Bühnenpräsenz und einer gekonnt geführten Stimme. Getragen von einer hochkarätigen Band, die ihr Können stets songdienlich präsentiert, scheint sie von einer Melodie zur anderen zu schweben.

Über Ihr aktuelles Album “So Full Of Life” (ATS records) schwärmt der Muskjournalist Michael Ternai: “Ein wirklich schönes Stück stilvoller musikalischer Unterhaltung. Sie weiß ihre ausdrucksstarke Stimme eindrucksvoll einzusetzen und versteht es, die Musik mit Gefühl aufzuladen und ihr etwas zutiefst Zauberhaftes zu verleihen”.

Die in Europa und USA ausgebildete Sängerin und Komponistin bewegt sich stilsicher zwischen Singer-Songwriter Tradition, Jazz und Popmusik.

“Kurz gesagt… Ihre Stimme hat eine Seele.” Jörg Konrad, Jazzpodium, D – review 2017

Bands

GROOVE CIRCLE

An acoustic music explosion

Renate Reich  vocals, Thomas Palme guitar,
Farid Al-Shami  cajon

RENATE REICH FIVETETT

Songs, that enchant in wondrous ways

Renate Reich vocals, Thomas Palme guitar, Martin Wöss piano, Stefan Pista Bartus bass, Harald Tanschek drums

“Ein guter Song kommt mit ganz wenig aus. Mit Gitarre und Stimmen beispielsweise. Der Rest ist frei erfunden”.

Singer-Songwriter trifft auf Rock, Pop, Blues & Soul.
Lebenslust pur, gepaart mit packender Bühnenpräsenz, heiße Stimmen, eine groovige Holzkiste und eine virtuose Gitarre. Kaum zu glauben dass hier nur ein Trio am Werken ist. Ihre Songs gehen ins Ohr und dürfen dort bleiben. 

“So Full of Life – Ein wirklich schönes Stück stilvoller musikalischer Unterhaltung.

Sie versteht es, die Musik mit Gefühl aufzuladen und ihr etwas zutiefst Zauberhaftes zu verleihen. Die in Europa und den USA ausgebildete Sängerin und Komponistin bewegt sich stilsicher zwischen Singer-Songwriter Tradition, Jazz und Popmusik.” | Michael Ternai, Mica

Press

“Ihre leicht angeraute sexy Stimme swingt höllisch gut.” | woolf, concerto, AT

“Brilliant performance, pure world-class entertainment. Definitely the best Jazz I’ve seen and heard in many years – A top act to follow! Her new CD Devil May Care is an absolute must-have.” | Michael L. Reiseneder, Paramount Pictures, US

“Ein verführerisch warmer Klang, der einfängt. Reichs drittes Album mit ausschließlich eigenen Kompositionen ist ganz bewusst im Spannungsfeld zwischen Pop, World und Jazz eingebettet und lädt zum Eintauchen in eine wundersame Klangwelt ein.” | Jazzahead Arttourist, DE

“Sie hat hörbar die Geschichte des weiblichen Jazzgesangs verinnerlicht und wirkt in den Interpretationen erfahren, abgeklärt, aber auch interessant gestaltend. Kurz, ihre Stimme hat eine Seele …“ | Jörg Konrad, Jazzpodium, D

“Ein wirklich schönes Stück stilvoller musikalischer Unterhaltung. “So Full Of Life“ ist ein Album geworden, das mit seinen schönen Klängen, zu fesseln vermag. Die Nummern des Renate Reich Fivetetts zünden von der ersten Sekunde an und fordern einfach zum Genießen auf. Ein Stück Musik, an dem mit Sicherheit nicht nur ausgewiesene Jazzliebhaber ihre Freude haben dürften.” | Michael Ternai – Mica, AT

Videos

Media

Renate Reich Fivetett
Renate Reich – vocals, Thomas Palme – guitar, Martin Wöss – piano, Stefan Pista Bartus – bass, Harald Tanschek – drums

Songs, die auf wunderbare Art zu verführen vermögen

Renate Reich, das ist Lebenslust pur, gepaart mit packender Bühnenpräsenz, und einer gekonnt geführten Stimme. Getragen von einer hochkarätigen Band scheint sie von einer Melodie zur anderen zu schweben. Über Ihr aktuelles Album So Full Of Life” schwärmt der Muskjournalist Michael Ternai: “Ein wirklich schönes Stück stilvoller musikalischer Unterhaltung. Die in den USA ausgebildete Sängerin und Komponistin bewegt sich stilsicher zwischen Singer-Songwriter Tradition, Jazz und Popmusik.

Renate Reich Fivetett
Renate Reich – vocals, Thomas Palme – guitar, Martin Wöss – piano, Stefan Pista Bartus – bass, Harald Tanschek – drums

Songs, die auf wunderbare Art zu verführen vermögen

Renate Reich, das ist Lebenslust pur, gepaart mit packender Bühnenpräsenz, und einer gekonnt geführten Stimme. Getragen von einer hochkarätigen Band, die ihr Können stets songdienlich präsentiert, scheint sie von einer Melodie zur anderen zu schweben. Über Ihr aktuelles Album So Full Of Life” schwärmt der Muskjournalist Michael Ternai: “Ein wirklich schönes Stück stilvoller musikalischer Unterhaltung. Sie weiß ihre ausdrucksstarke Stimme eindrucksvoll einzusetzen und versteht es, die Musik mit Gefühl aufzuladen und ihr etwas zutiefst Zauberhaftes zu verleihen.” Die in den USA ausgebildete Sängerin und Komponistin bewegt sich stilsicher zwischen Singer-Songwriter Tradition, Jazz und Popmusik.

“Sie hat hörbar die Geschichte des weiblichen Jazzgesangsverinnerlicht und wirkt in den Interpretationen erfahren, abgeklärt,aber auch interessant gestaltend. Kurz, ihre Stimme hat eine Seele.”  Jazzpodium, D

“Ein verführerisch warmer Klang, der einfängt. Reichs drittes Album mit ausschließlich eigenen Kompositionen ist ganz bewusst im Spannungsfeld zwischen Pop, World und Jazz eingebettet und lädt zum Eintauchen in eine wundersame Klangwelt ein.” | Jazzahead Arttourist, DE

“Sie hat hörbar die Geschichte des weiblichen Jazzgesangs verinnerlicht und wirkt in den Interpretationen erfahren, abgeklärt, aber auch interessant gestaltend. Kurz, ihre Stimme hat eine Seele …“ | Jörg Konrad, Jazzpodium, D

“Ein wirklich schönes Stück stilvoller musikalischer Unterhaltung. “So Full Of Life“ ist ein Album geworden, das mit seinen schönen Klängen, zu fesseln vermag. Die Nummern des Renate Reich Fivetetts zünden von der ersten Sekunde an und fordern einfach zum Genießen auf. Ein Stück Musik, an dem mit Sicherheit nicht nur ausgewiesene Jazzliebhaber ihre Freude haben dürften.” | Michael Ternai – Mica, AT

Biography

Privat
Renate Reich, geboren in Kabul, Afghanistan, lebt und arbeitet in Wien. Sie ist mit ihrem langjährigen musikalischen Wegbegleiter, dem Gitarristen Thomas Palme verheiratet und hat eine Tochter. Sie hat in den USA und in EU Klassischen Gesang, Jazzgesang, IGP-Gesangspädagogik und die Speech Level Singing (SLS) Methode studiert und ist als Sängerin auf der Bühne ( >>>link zu Bandprojekte), im Studio und als professional Vocal Coach in ihrem Studio “Der Stimmraum” tätig. www.derstimmraum.at

Neben der Musik, der ihre Hauptliebe gilt, liebt Renate es, allein in der Weltgeschichte herum zu reisen und auf ihrem Reiseblog unterhaltsame Geschichten zu veröffentlichen. <<www.renatereich.at/reiseblog/

Wenn sie zu Hause ist, greift sie in letzter Zeit immer öfter zu Farbe und Pinsel und malt “Häuserwelten”. Sie hat Kunstkurse besucht und ihre Werke waren bereits in mehreren Ausstellungen zu sehen, unser anderem in den Wiener Ringstrassen-Galerien. <<www.renatereich.at/artwork/

Bio

Bühne
Renate Reich stand mit zahlreichen Größen der Musikszene auf der Bühne (Christian Kolonovits’ VSOP, den Jazzlegenden Richard Österreicher und Hans Salomon, Main Street, Willy Astor, Gunkl,… ), tourte mit verschiedenen Formationen durch Europa und gab Gastspiele in den USA. Sie war jahrelang federführendes Mitglied der a cappella Gruppe “Die Echten” und ist als Jazz- und Pop-Sängerin von “Rich & Famous” bei vielen Events wie z.B. bei der Silvestergala im Hotel Imperial, Wien zu hören.

Auftritte führten sie mehrmals ins Wiener Porgy & Bess, ins ORF Radio Kulturhaus, nach Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Kroatien, Südafrika und La Reunion. Sie sang in Los Angeles, San Diego und in New York, wo sie im Oktober 2019 mit dem Bassisten George Farmer Aufnahmen für ihr neues Album (“She’s All About The Bass”) machte.

Studio
Renate Reich hat als Sängerin an mehreren Alben mitgewirkt und bisher fünf Soloalben veröffentlicht. Mit dem Gitarristen Thomas Palme produzierte sie als “Palmina Waters” 2000 ihr erstes Album mit eigenen Kompositionen, darauf folgten drei weitere, die im Bereich Jazz und Singer-Songwriter angesiedelt sind. Sie wurden mit dem “Renate Reich Fivetett” eingespielt, mit dem sie auch auf internationalen Jazzbühnen konzertiert.

2000 “Wheels Of Time”  Palmina Waters (palmenreich productions)
2008 “Luftschifferlhupfer” Renate Reich &  Thomas Kramer (palmenreich productions)
2012 “Devil May Care” Renate Reich Fivetett (Jive Music)
2016 “Home” Renate Reich Fivetett (palmenreich productions)
2018 “So Full Of Life” Renate Reich Fivetett (ATS records- CD & DVD)

Vocal Coaching

Vocal Coaching und Gesangsunterricht

In meinem Unterricht verknüpfe ich technische Aspekte des Singens mit musikalischen. Ich versuche, Dich dort abzuholen, wo du gerade stehst und Dich bei Deiner persönlichen Entwicklung ein Stück lang zu begleiten und Dir zu helfen, dein Stimmpotenzial optimal zu nutzen. Ich arbeite sowohl mit Profis als auch mit Hobbysängern oder Anfängern. Ich bin erfahrene Sängerin im Bereich Jazz, Pop, Rock, Blues, Soul, Chanson und gebe meine Erfahrungen gerne weiter. Neu: Online Stunden << link zu Booking [/av_textblock] [/av_one_third][av_one_third min_height='' vertical_alignment='' space='' custom_margin='' margin='0px' row_boxshadow='' row_boxshadow_color='' row_boxshadow_width='10' link='' linktarget='' link_hover='' title_attr='' alt_attr='' padding='0px' highlight='' highlight_size='' border='' border_color='' radius='0px' column_boxshadow='' column_boxshadow_color='' column_boxshadow_width='10' background='bg_color' background_color='' background_gradient_color1='' background_gradient_color2='' background_gradient_direction='vertical' src='' background_position='top left' background_repeat='no-repeat' animation='' mobile_breaking='' mobile_display='' av_uid='av-euq96-5'] [av_textblock size='18' av-medium-font-size='' av-small-font-size='' av-mini-font-size='' font_color='custom' color='#0a0a0a' id='' custom_class='' av_uid='av-k117ma5g-4' admin_preview_bg='']

Speech Level Singing (SLS) und
Mix-Technik (IVTOM)

In den USA von Seth Rigg entwickelt, ist SLS eine funktionale Methode der Stimmbildung, die nach der italienischen Belcanto Gesangstechnik in Verbindung mit Erkenntnissen der Stimmtherapie und Medizin entwickelt wurde. Sie hilft auch denen, die durch schlechten Unterricht oder falsche Praxis Stimmprobleme oder einen Stimmschaden erlitten haben. Mix-Technik ist eine Weiterentwicklung dieser Methode. Weitere Informationen über meine Gesangstechnik und einen Event-Rückblick gibt es auf derstimmraum.at

Ausbildung und
Werdegang

Ich habe die SLS und die Mix Methode in den USA und in Europa studiert und bin Österreichs erfahrenste und am höchsten zertifizierte SLS-Lehrerin und acreddited member of IVTOM. In Wien habe ich die Studien Jazzgesang und Instrumental-Gesangs-Pädagogik (IGP) mit Auszeichnung abgeschlossen und habe mich an zahlreichen Institutionen weitergebildet (Berklee College Of Music, Hochschule für Musik, Graz, Schule des Sprechens, ATT Atem-Tonus-Ton, Schauspiel und Pantomime).

Bookings

Live Musik

Unterrichtsstunde

Buche eine Stunde in meinem Vocal Studio “Der Stimmraum”. Derzeit ist Unterricht nur online – auf Skype oder Zoom möglich.

Schicke mir eine kurze Beschreibung, woran du arbeiten möchtest und was Dich besonders interessiert (z.B. Stimmtechnische Aspekte und Probleme, Repertoire aufbauen, bestimmte Musikstile bzw. Songs erlernen, Chorgesang, Komposition & Songwriting …). Im Online Unterricht arbeiten wir mit Playbacks, und (Noten)material das ich vorab verschicke.

Preise: 1 EH (50 Minuten) – Eur 70.- /Studenten 50.- I 1/2 EH 25 Minuten Eur 40.- /Studenten 30.-Stunden müssen vorab per Banküberweisung oder PayPal bezahlt sein. Eine Buchungsbestätigung bekommst du nach Zahlungseingang per e-mail
Storno: bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei möglich.

6 + 2 = ?

Concert bookings

Management Red Carpet Stage Service
Martin Grünbeck
+ 43 676 94 27 769  Mail

Record Labels
ATS Records Reinhard Brunner Mail I www.ats-records.de
Jive Music Austria Rens Newland Mail I  www.jivemusic.at
palmenreich productions Thomas Palme  Mail I www.palmenreich.at

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Blog

Sansibar [ˈzanzibaːɐ̯] (englisch Zanzibar; arabisch زنجبار, DMG Zanǧi-bār; Bedeutung wahrscheinlich „Küste der Schwarzen“, vgl. Zandsch) ist ein halbautonomer Teilstaat des Unionsstaates Tansania in Ostafrika.

Das Gebiet besteht aus den beiden Nachbarinseln Unguja (früher ebenfalls Sansibar genannt) und Pemba, jeweils mit Nebeninseln, sowie der abgelegenen kleinen Latham-Insel, alle im Sansibar-Archipel. Die in geographischer Hinsicht ebenfalls zum Sansibar-Archipel gerechnete Insel Mafia ganz im Süden ist nicht Teil des Gebietes, gehörte aber bis 1885 zum Sultanat Sansibar. Im Jahr 2007 betrug die Gesamtbevölkerung 1.155.065.[1] Die Fauna von Unguja dokumentiert die Landbrücke der Insel zum afrikanischen Kontinent während der letzten Eiszeit. Der Sansibar-Leopard war eine der endemischen Subspezies, die sich als neue Art auf der Insel gebildet haben. Um die Insel finden sich Korallenriffe und Seegraswiesen im küstennahen Bereich. Der Tanzanian Wildlife Act bezieht die Flora und Fauna Sansibars mit ein.

Guter Hoffnung zu sein ist ja prinzipiell etwas Schönes. Der Begriff an sich ist ein durchaus positiver, beinhaltet jedoch auch eine gewisse Komponente von Unsicherheit, die ein Ereignis betrifft, das in der Zukunft liegt.

Wir machen uns hoffnungsfroh auf den Weg zum Kap, das diesen Namen trägt. Zum südlichsten Punkt Afrikas. Zumindest ist es der süd-östlichste. Dort, wo die beiden Ozeane sich noch nicht vermischen, denn das berühmte „Kap der guten Hoffnung“ ist von reinem Atlantikwasser umspült und von heftigen Winden umtost, dem bekanntlich schon einige Schiffe zum Opfer gefallen sind.

Auf unserem ersten Stop im Örtchen Muizenberg begrüßt er uns schon mit kräftigem Gebläse. Ich halte meinen Hut fest. Der Strand ist wunderschön, weißer Sand mit glasklarem, türkisbauen Wasser, karibisch anmutend, wie im Reisekatalog. Nach einer vorsichtigen Probe mit den Zehenspitzen finden wir unsere Vermutung bestätigt; und wir wissen auch sofort, warum sich keiner der zahlreichen Surfer ohne Neopren Anzug auf’s Meer hinauswagt. Maximal 14 Grad soll das Wasser hier angeblich im Sommer kriegen. Paradoxerweise ist es im Winter wärmer, aufgrund irgendwelcher jahreszeitlich bedingter Strömungen.

Dementsprechend kurz fällt also unser Strandspaziergang aus, wir ziehen ein windgeschütztes Plätzchen vor, an dem man in aller Ruhe einen Kaffee schlürfen kann. Nicht, ohne davor ein Foto von den hübschen hölzernen alten Strandhäuschen gemacht zu haben, die knallbunt in den Farben der südafrikanischen Flagge leuchten: blau, gelb, grün und rot – wie auf einem der Bilder des frühen Jean Miro, heute auch werbewirksam verwendet für die Spanien Touristenwerbung.

Weiter geht es nach Simon’s Town, dessen Hauptstrasse von prunkvollen viktorianischen Häusern gesäumt ist, mit verschnörkelten Säulen, Balkonen und Veranden, kunstvoll aus Metall gefertigt ubd weiß angestrichen. Wenn man sich die verkehrsreiche Straße und das Meer auf der anderen Seite wegdenkt, könnte man glauben, man ist in einer Stadt im Wilden Westen. Würde hervorragend für eine Filmkulisse herhalten. Ein paar Pferde müßte man vielleicht noch aufstellen.

Wir wandern hinunter zum kleinen Hafen und den Pier entlang. Ich schieße ein pittoreskes Foto von einem schwarzen Mann mit Hut, der vor einem Wald aus Schiffsmasten sehnsuchtsvoll in die Ferne schaut. Möwen kreischen. Ein Katze miaut. Wir gehen weiter. Ein Hahn kräht. Wir schauen uns fragend an. Was macht bitte ein Hahn auf diesem Pier ? Die Katze miaut wieder, dann bellt ein Hund. Vögel zwitschern, ein Pferd wiehert. Der Mann mit dem Hut kommt uns entgegen. Wir lauschen angeregt, schauen ihn jetzt genau an und hegen den ersten Verdacht. Ja, ER ist es. Er macht alle diese Tier-Geräusche. Und zwar so unglaublich echt, dass man es kaum glauben kann.

Wir sprechen ihn an. Wieviele Tiere kann er denn nachmachen? 30 Tiere sind es jetzt. Er lernt aber immer neue dazu, jeden Tag übt er das. Wir geben ihm ein Trinkgeld in ein Plastikgefäß, das er hinter dem Rücken trägt. Großartig! Womit sich die Leute hier ein bißchen Geld vedienen!! Aber er ist echt gut. Sehr talentiert, wie die Kellnerin in der kleinen Hafenbar formuliert. Jeden Tag ist er da. Ziemlich unauffällig, ja völlig unverdächtig geht er am Pier und vor dem Lokal auf und ab, und schaut verträumt in den Himmel. Ein Ehepaar kommt vorbei. Er bellt laut und zwickt die Frau von hinten in die Wade. Diese schreit auf, die beiden Eheleute blicken völlig verwirrt und suchend umher. Alle lachen. „One day he will cause someone’s heartattack“, meint die Kellnerin schmunzelnd.

Wir erfrischen uns mit einem Drink und ich bewundere die Kunstwerke bei einem neben uns aufgebauten Stand. Hier gibt es wirkliche Tiere, zu kaufen, wirklich handgemachte, aus Perlen, Holz, Metall, Draht und allen möglichen und unmöglichen Materialen. Die Afrikaner sind großartige Kunsthandwerker. Und Recycling-Künstler. Am Besten gefallen uns die aus alten Autoteilen gefertigten, die teilweise rostig, teilweise noch mit alten Lackresten behaftet sind. Wir entscheiden uns für einen Elefantenkopf, den man an die Wand hängen kann, sehr hübsch und erstaunlich billig. Als Draufgabe noch einen Löwen, zwei Vögel und einen ganzen Elefanten. Ich möchte den Leuten hier durch einen Kauf Anerkennung zollen und sie auch finanziell unterstützen.

Nach Simon’s Town geht es weiter südwärts, zur Haupt-Touristentraktion, dem „Pinguin Strand“. Eine Kolonie von Brillenpinguinen lebt hier und kann für ein kleines  Eintrittsgeld besichtigt werden. Ein äußerst lohnendes Fotomotiv! Theoretisch könnte man auch mit ihnen schwimmen gehen; wenn man das wollte. Und wenn man Glück hat, und sie in der Nähe sind. Aber obwohl auch dieser Strand rein optisch zur Kategorie Traumstrand gehört, ist das Wasser eindeutig viel besser für Pinguine geeignet, die vorher stundenlang in der Sonne herumgestanden sind. Einer dieser komischen Vögel aber zieht es vor, im schattigen Gebüsch beim Parkplatz zu dösen. Zahlreiche Schilder weisen darauf hin, dass man auf versteckte Pinguine achten soll. Auch unter den Autos scheinen sie sich manchmal aufzuhalten.

Am Eingang zum Naturschutzgebiet des Kaps, wo man wiederum ein Ticket kaufen muß, hat sich eine lange Autoschlange gebildet. Es ist Mittag, die Sonne brennt herab, es ist heiß im Wagen, Mein Mann will sofort umdrehen, ich erinnere ihn aber daran, dass er am Vorabend gemeint hat, wenn er schon da ist, muß er unbedingt hinunter bis zum berühmten Kap!

Murrend reiht er sich ein, es dauert etwa eine halbe bis 3/4 Stunde bis wir endlich unser Ticket gelöst haben. Wolken ziehen auf. Schnell sind sie da nicht gerade bei der Abfertigung. Aber das ist hier nirgends so. „Schnell“ geht gar nix. Und „gleich“ schon gar nixer. Hoffnungsfroh fahren wir also in den Park, um nach etwa 10 Minuten wieder in der Kolonne zu stehen. Die Straße wird saniert und nur eine Spur, die wechselweise für den Verkehr frei gegeben wird, ist benutzbar. Das dauert wieder etwa 10-15 Minuten. Und das an zwei Stellen. Wenigstens kann man ausgiebig und in Ruhe diese schöne Berglandschaft mit der nur hier im Table-Mountain Park Resort vorkommenden Fynbos Vegetation bewundern. Eine sehr artenreiche, heidekrautähnliche Flora, mit vielen dekorativen Blütensträuchern. Hier wächst u.a. die wunderschöne Protea, Nationalblume Südafrikas, die man bei uns aus Blumengeschäften kennt und nur für ganz besondere Anlässe kauft.

Als wir endlich das Kap erreicht haben, ist aus den stetig heraufziehenden Wolken einigermaßen dichter Nebel geworden. Na bravo. Wozu sind wir jetzt eigentlich da? Aussicht gleich Null. Aber wir geben die gute Hoffnung nicht auf. Wir gehen mal ins Restaurant, in der Hoffnung auf baldiges Essen. Aber wie gesagt, schnell geht hier gar nix. Obwohl wir schon im glücklichen Besitz einer Speisekarte sind, machen alle Kellner einen großen Bogen um uns. Als es uns schließlich gelingt, einen auf uns aufmerksam zu machen (den kleinsten und schüchternsten von allen), schreibt dieser unsere Bestellung auf einen Block; meine Frage nach dem auf einer Tafel angekündigten, aber nicht weiter beschriebenen Fischgericht des Tages überfordert ihn scheinbar und er verschwindet auf Nimmerwiedersehen.

Geduld, wir sind in Afrika. Die Aussicht von der Restaurantterrasse ist… naja hoffnungsvoll. Dass der blöde Nebel wegzieht. Kalt ist es auch geworden. Mein Mann holt Jacken aus dem Auto, in der Zwischenzeit werden (nach letztlich erfolgreicher Bestellung bei einem anderen Kellner) die Vorspeisen serviert. Diese sind ein Augenschmaus. Das finden auch die glänzenden schwarzen Vögel mit den braunen Flügelspitzen, die hier 3x so groß und 3x so frech wie die Spatzen zahlreich herumhüpfen. Ich verteidige tapfer unsere beiden Gerichte, einem gelingt es aber doch, eine Manderinenspalte vom Teller meines Mannes zu ergattern.

Als wir aufbrechen, ist der Nebel nicht mehr ganz so dicht und wir wandern auf einem hölzernen Steg abwärts Richtung Kap. Von den Leuchttürmen oben am Cape Point ist gar nichts zu sehen; das scheint in früheren Zeiten auch leider so manchem vorbeifahrenden Schiff zum Verhängnis geworden zu sein.

Die Landschaft aber, soweit man sie sehen kann, ist atemberaubend. Die Wolkendecke lockert sich stetig. Buntes Gestein in allen erdenklichen Ocker-, Braun- und Rottönen – kommt zum Vorschein. Meine Lieblingsfarben, die ich auch immer gerne in meiner Malerei verwende.  Vielerlei Verwerfungen, wunderbare Muster und verschiedenste Pflanzen in allen erdenklichen Grüntönen sind zu sehen. Wir steigen etwa 250 Stufen zu einer malerischen Bucht hinab, wo der Wind tost und die Wellen eindrucksvoll gegen die hoch aufgeschichteten, farbigen Felsen branden. Hier fühlt man sich so richtig klein und unbedeutend inmitten einer gewaltigen, mächtigen Natur, die ihre eigenen Gesetze hat. Eine kleine tote Robbe liegt am Strand, in der Nähe kauert ein alter, schwacher Vogel, der nicht wegfliegt, auch wenn man ganz nah kommt. Auf ihn scheinen die Möwen schon nervös herumhüpfend zu warten.

Der Aufstieg ist mühevoll, aber wir sind um viele beeindruckende Bilder bereichert. Mittlerweile ist das Wetter wieder besser, eine schon tiefstehende Sonne taucht die Landschaft in warmes Licht. Auf der Rückfahrt probiere ich das Autofahren auf der linken Straßenseite aus. Ist doch ganz einfach! Theoretisch. Auch ich erwische versehentlich mal den Scheibenwischer statt dem Blinker und wir hüpfen zurück in den falschen Gang. Naja; wenigstens ist hier jetzt fast kein Verkehr mehr. Für die Heimfahrt nach Cape Town überlasse ich das Steuer wieder meinem Mann. Ich lehne mich entspannt zurück und erblicke in der Ferne zwei große Vogel-Strauße. Die gibt es wirklich hier! Wow. Letztendlich sind unserere guten Hoffnungen doch noch erfüllt worden: es war ein wunderschöner, unvergesslicher Ausflug.

Renate Reich, 18. November 2018

 

Aankomst. Kapstadt – Das Zweite, das hier auffällt, nachdem man Quartier bezogen und ein wenig herumspaziert ist, sind die Zäune. Zacken, Stacheln, Spieße oder elektrische Drähte, manchmal eindrucksvoll surrend. „Armed Response“ Schilder findet man fast überall. Wir wohnen in Gardens, einem besseren Viertel mit Einfamilienhäusern, in einer hügeligen, sehr grünen Gegend. Sehr schön, eigentlich. Der Ausblick von unserer Terrasse auf das nächtliche Lichermeer ist beeindruckend. Kapstadt ist riesig. Das war schon beim Anflug eindrucksvoll zu sehen; sehr viele Menschen leben hier.

Manche leben, manche leben gut, manche sehr gut, manche existieren nur. Sehr viele. Und kämpfen täglich um’s Überleben. Wieviele Einwohner die Stadt genau hat, weiß man gar nicht, denn die Zahl der Menschen in den Town Ships, Erbe aus der Zeit der Apartheid, ist unbekannt. Die anderen schützen, was ihnen gehört. Und das müssen sie auch. Lustig ist das für beide Seiten nicht. Aber für die eine Seite ist das Leben vermutlich doch ein bißchen leichter als für die andere.

Auf den Straßen sieht man viele Bettler und komische Gestalten, sehr heruntergekommen. Einige von ihnen tragen gelbe, rosa oder orangene Warnwesten und haben ihr kleines Revier, sie helfen den Autos beim Ein- oder Ausparken, zeigen wo freie Plätze sind, und wann die Straße frei ist zum Losfahren. Dafür gibt man ihnen ein kleines Trinkgeld. Damit haben sie eine sinnvolle Aufgabe. Ist für unsereins manchmal ein bißerl nervig, aber ich finde es dennoch gut und gebe immer ein paar Münzen. Das tut mir nicht weh und bringt ihnen was. Auf der anderen Seite gibt es sehr viele – weniger komische – Gestalten mit gelber oder grüner Sicherheitsweste, die mit Schlagstöcken ausgerüstet und besser angezogen sind. Offiziell angestellte Security Personal für die Straßen der Stadt. Seit der WM 2010 hat sich die Sicherheitslage in Cape Town aufgund ihrer Präsenz massiv verbessert. Die Innenstadt ist jetzt sicher, es spielt sich touristenmäßig auch sehr viel ab, hat die Stadt ja viel zu bieten. In der Nacht soll man allerdings nicht alleine unterwegs sein, und auch nur in bestimmten Vierteln, auf gut beleuchteten Straßen. Anfangs bewegen wir uns extrem vorsichtig, aber mit der Zeit bekommen wir eine bessere Orientierung und ein ganz gutes Gefühl, wohin man gehen kann und wann oder wohin besser nicht.

Ein Ausflug auf den Tafelberg ist unsere erste größere Unternehmung und bei strahlendem Wetter ein absolutes Highlight. Zuerst mit dem Bus, dann weiter mit der Gondelbahn erreicht man in atemberaubend kuzer Zeit schwindelige Höhen. Wir haben Glück, wir sind unter den ersten, die die kreisrunde Gondel (aus der Schweiz importiert, habe ich gelesen) betreten können und suchen uns den schönsten Platz aus. Oder versuchen es zumindest – mein Mann und ich sind uns nicht einig, welcher das ist. Er will nach oben schauen, ich nach unten. Da die Gondel sich schnell füllt, und eine Entscheidung ansteht, gibt er nach. Nett von ihm. Doch sobald sich das Ding in Bewegung setzt, beginnt sich auch das Innere zu drehen: Wir stehen auf einer um 360 Grad rotierenden Plattform. Eine hervorragende Lösung unseres Problems. Wir können nun alles aus allen Perspektiven sehen. Diese Modell sollte man auf das wirkliche Leben übertragen können. Ein vorbildlicher Lösungsansatz, finde ich.

Die Aussicht ist beeindruckend. Der Tafelberg gehört zu den ältesten Gesteinsformationen dieser Erde und so wirkt er auch. Das Gestein ist grau, vielfach verworfen und es erinnert an Elefantenhaut. Überhaupt steht der Tafelberg fest und stur da wie ein uralter Elefant. Mit einem langem, geraden Rücken, auf dem wir gemütlich herumspazieren.

Die V&A- Victoria und Afred Waterfont, benannt nach Königin Victoria und Sohn, Namen der beiden Wasserbecken, ist unser nächstes Ziel. Ein gelungenes Beispiel einer Revitalisierung von einem heruntergekommenen Hafenviertel. Für unseren Geschmack vielleicht etwas zu kommerziell, aber dennoch – a place to be. Very nice. Wunderbar zum Flanieren, Schauen, Shoppen und Genießen. Pulsierendes Leben, viele Touristen und Einheimische, Musiker, die singen, tanzen oder virtuos Balaphon spielen.

Hier verkosten wir erstmals ein Glas Wein und befinden dieses – etwas untertrieben formuliert – für absolut brauchbar. Sauvignon Blanc vom Feinsten, zu einem sehr erschwinglichen Preis. Dazu muß natürlich ein Fischgericht verzehrt werden. Wir schwelgen in Genuß und lassen uns die Sonne ins Gesicht scheinen. Ein etwas kühler Wind vom Meer mindert diesen nur geringfügig. Zu Hause ist es November und in Wien kann man sich jetzt wahrscheinlich maximal den Nebel ins Gesicht schweben lassen. Wenn man das unbedingt wollte.

Auf dem Weg nach Hause decken wir uns mit Lebensmitteln für die ersten paar Tage ein. Ein großer Supermarkt ist schnell gefunden – übrigens ein Spar – und es gibt eine große Auswahl an allem, die Fleischabteilung ist allerdings wesentlich kleiner als bei uns zu Hause. Stört uns nicht. Für diesen Abend auf unserer Terasse wollen wir uns etwas Nettes zum Trinken mitnehmen, eine Flasche Wein oder ein paar Bier, werden aber erst nach Fragen fündig. Bier gibt es hier gar keines und der Wein ist in einem Regal, das mit schwarzen Stoffbahnen verhängt ist. Komisch. Naja, vielleicht soll der Wein versteckt sein und nicht so offensichtlich „verführen“. Wir heben die Verhängung ein wenig an und suchen uns mit sorgfältiger Vorfreude drei hübsche Flaschen mit interessantem Etikett und ebensolchem Inhalt aus, Sauvignon natürlich, Sparkling Brut und Rose. Bei der Kasse zieht die Dame die erste Flasche routinemäßig über den Laser, um sie sofort danach wieder zu stornieren; „Sorry – no alcohol after 6 o’clock.“ Kein Erbarmen. Es ist Sonntag Abend, etwa 19:00. Eine herbe Enttäuschung. Wieder kein chilliger Terassenabend mit Wein.

Draußen fragen wir eine der zahlreichen Securitys, ob es denn irgendwo noch eine Quelle für uns abendliche Genußtrinker gibt – und man sagt uns, „yes, there is a liquor store over there – turn right after the second robot“. Robot ? Muß wohl „Ampel“ heißen, sonst mach es keinen Sinn. Überhaupt, die schwarzen Südafrikaner sind sehr schwer zu verstehen, Britisches Englisch, meist mit rollendem R und oft erheblichem Kauderwelsch-Anteil. Wie auch immer, wir finden ein passendes Geschäft, irgendwo auf unserem Heimweg.

Jedoch der zweite Abend auf unserer Terrasse verläuft sehr kurz, da wir unendlich müde sind, von all dem Erlebten. Und glücklich, mit dem was wir haben. Jetzt und hier und vor allem zu Hause, im fernen Österreich. Dass wir in einem Land leben, in dem das tägliche Überleben nicht in Frage steht; auch wenn uns derzeit viel am Klima – meteorologisch und politisch – gar nicht gefällt.

Renate Reich, 16.11. 2018

Artwork