• Renate Reich

    „Wenn ich male, darf ich wieder Kind sein“

Artwork

Künstlerische Biographie

Renate Reich lebt und arbeitet in Wien. Ihr unbefangener, großteils autodidakter Zugang zu Malerei und Design trägt eine eigene Handschrift: sie malt Häuserwelten und Pflanzenphantasien und arbeitet mit Fotographie und digitalen Medien.

An der Universität für Bodenkultur in Wien studierte sie einige Semester Landschaftsplanung und -ökologie und besuchte regelmäßig Vorlesungen für Architektur bei Oswald Oberhuber. Ihr Vater war Baumeister und sie liebte es, ihm beim Zeichnen der Pläne zuzusehen.

Malen und Zeichnen waren ihr immer schon wichtige künstlerische Ausdrucksmittel. Schon früh gewann sie Wettbewerbe, widmete sie sich intensiv der Porträtzeichnung und maturierte mit Auszeichnung über „Das Ornament“ und „Entartete Kunst“. Sie besuchte zahlreiche Kunstkurse, entschied sich dann aber für eine Karriere als Profimusikerin.

Nach einer Pause, in der Musik und Schauspiel hauptsächlich ihr Leben bestimmten, begann sie 2017 auf Anfrage für eine gemeinsam geplante Ausstellung mit einer befreundeten Malerin an ihren Häuserwelten zu arbeiten. Weiter Ausstellungen folgten. Ihre Werke sind originell und eigenständig und waren bereits in renommierten Galerien zu sehen.

„Geboren in einem Land, wo der rote Pfeffer wächst, verbrachte ich meine Kindheit
auf riesigen Orientteppichen spielend, wo ich mir eigene, farbenfrohen Welten erschuf.
In dieser Zeit sog  ich Düfte, Farben und Klänge auf, die mich ein Leben lang begleiten sollten.“

Crazy Houses

Häuserwelten

Ihre lebenslustigen Kreationen strotzen voller Energie, Farbe und Humor. Renate Reich erschafft die Welt neu, füllt sie mit Häusern, haucht ihnen Leben und Charakter ein und setzt sie in Beziehung zueinander. Diese Individuen versieht sie mit Hinweisen auf Vernetzung, Isolation, Herkunft oder Verwurzelung.

Entstehung

Begonnen hat es mit einem Spaziergang durch eine Kellergasse im Weinviertel. Die eng aneinander geschmiegten Häuser in verschiedenen Farben, Formen und Größen bekommen in ihren Bildern individuellen Charakter, Fenster und Türen entwickeln eigene Mimik, mal unheimlich und gespenstisch, dann wieder unbeschwert leicht und heiter.

Künstlerische Einflüsse

Beeinflußt und inspiriert von der phantasievollen Bildsprache der „Art Brut“ Künstler, der Farbenfroheit afrikanischer Stoffe oder Muster orientalischer Teppiche ist sie auch Bewunderin der Werke von Jean Miro, Paul Klee, Frieda Kahlo oder Egon Schiele. Dennoch geht sie einen ganz eigenen Weg.

Idee

Sie setzt ihre Phantasiewelten mit viel Farbe und markant geführten Linien in Szene. In den dekorativen Bildern offenbart sich dem aufmerksamen Betrachter so manche Geschichte, vielleicht erst auf den zweiten Blick. Zu allen ihren Bildern gibt es eine Story, die Renate Reich gerne erzählt, und die man nachlesen kann.

Material

Die vielseitige Künstlerin arbeitet vorzugsweise mit Acryl, Tusche und Ölpastell, experimentiert gerne aber auch mit anderen Medien. In letzter Zeit widmet sie sich vermehrt Collagen und bezieht auch digitale Medien in ihre Arbeiten mit ein.

Stil

Der bewußte Verzicht auf Perspektive und Dreidimensionalität verleiht den Werken ornamentalen Charakter und erinnert an Landkarten oder Satellitenbilder. Der „große“ Blick von oben fasziniert die Künstlerin ebenso wie der „kleine“ detailliert mikroskopische Blick.

Smart Jungles

Renate Reichs „Pflanzenwelten“ sind nicht von dieser Welt. Sie lässt es üppig grünen und schichtet Blätter, Blüten, Früchte, Algen und diverse Phantasie-Gewächse übereinander und lässt die Grenzen zwischen Über- und Unterwasser verschwimmen.

Sie trachtet niemals nach Abbildungen der Realität (das hat sie schon in ihrer Jugend beim Portraitzeichnen ausgelebt), sondern malt intuitiv und entwirft spontan. In Kombination mit fotographischen Arbeiten und digital painting entstehen spannende florale Muster und Algenwelten.

Fotographie | Digital Art

Als studierte Landschaftsplanerin hat sie ein besonderes Auge für Pflanzen, Oberflächen, Strukturen und Details, die vielen Menschen im Vorbeigehen gar nicht auffallen. Mit der Kamera ist sie ständig auf der Jagd nach interessanten Motiven, vorzugsweise Verwittertes, Abgeblättertes, Verrostetes… gezeichnet von den Spuren der Zeit.

Zu sehen ist das auf den Digital Paintings und Fotoserien, die sie im Rahmen ihrer Reisen macht, in denen diese Elemente, aufbrechender Asphalt oder Baumrinden die Hauptrolle spielen, wie  z.B. in „The Art Of The Palmtree, 2017“, die auf der Insel La Reunion im indischen Ozean entstand oder eine Serie über Kanaldeckel aus aller Welt.

Artwork Gallery | Paintings

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